Mitteilungen

Hier finden Sie aktuelle kulturpolitische Informationen für Figuren- und Puppentheater, »nach bestem Wissen und Gewissen« zusammengestellt vom Verband Deutscher Puppentheater e. V. (VDP). Wenn Sie relevante kulturpolitische Nachrichten haben, die hier noch nicht aufgelistet sind, schicken Sie diese gerne an unsere Servicesstelle, per Email an .

TRANSFORMATIONEN – Positionen zur Veränderung der Kunst- und Kulturlandschaft aus Kunst, Politik und Journalismus

Berlin, 15. Juli 2021 | Pressemitteilung

Mit der am 19. Juli 2021 erscheinenden Publikation „TRANSFORMATIONEN – Positionen zur Veränderung der Kunst- und Kulturlandschaft aus Kunst, Politik und Journalismus“ bietet der Fonds Darstellende Künste eine weitere Plattform, um die Veränderungsprozesse der Kunst- und Kulturlandschaft aus den unterschiedlichsten Perspektiven in den Blick zu nehmen. Denn die Pandemie und die Lage der Künste, insbesondere der Freien Darstellenden Künste, hat einmal mehr gezeigt, dass über eine aktive Neugestaltung der Rahmenbedingungen und Förderung des freien künstlerischen Arbeitens nachgedacht werden muss.

Für die Publikation haben Künstler*innen – u.a. Sibylle Peters, Sivan Ben Yishai, Simone Dede Ayivi, Sahar Rahimi, Stefan Kaegi, Mirjam Schmuck und Fabian Lettow – sowie Politiker*innen aller Parteien auf kommunaler, Länder- bzw. Bundesebene die Arbeits- wie Fördersituation aus ihrer jeweiligen Perspektive betrachtet. Diese Beiträge aus der Kulturpolitik – u.a. von Veronica Kaup-Hasler, Gerhart Baum, Melanie Bernstein, Helge Lindh, Erhard Grundl, Dr. Klaus Lederer, Dr. Carsten Brosda, Sabine Bangert, Julia Lehner, Annekatrin Klepsch – und Positionen von Künstler*innen aus dem Feld der Freien Darstellenden Künste werden abgerundet durch journalistische Kommentare – u.a. von Eva Behrendt, Dorte Lena Eilers, Petra Kohse, Peter Grabowski, Margarete Affenzeller und Janis El-Bira.

„Die frei produzierte Kunst fußt derzeit nicht ausschließlich, aber überwiegend auf den finanziell äußerst fragilen Strukturen aus dem letzten Jahrhundert. Es wird Zeit, der Kunst der Gegenwart auch eine Finanzierung der Gegenwart zur Seite zu stellen. Ein Modell hierfür ist bereits an einigen Stellen erprobt. Es muss – wie die Freie Szene selbst – auf Kooperationen, auf einer Zusammenarbeit von Städten, Ländern und Bund beruhen,“ beschreibt Holger Bergmann, Geschäftsführer des Fonds Darstellende Künste, die aktuelle Förderstruktur in den Freien Darstellenden Künsten.

Ab dem 19. Juli 2021 werden alle Beiträge kostenfrei als PDF-Download zur Verfügung stehen: → https://www.fonds-daku.de/transformationen/.

Neuerscheinung: Corona vs. Kultur. Erste umfassende Übersicht

120 Autorinnen und Autoren aus Kultur, Medien und Politik blicken auf 15 Krisenmonate zurück, Sammelband erscheint am 23. Juli

Berlin, den 12.07.2021. Der Kulturbereich in Deutschland wurde tief von der Corona-Pandemie getroffen. Er leidet unter extremen Einschränkungen durch die Schutzmaßnahmen. Viele Kultureinrichtungen waren viele Monate vollständig geschlossen. Besonders die freiberuflich arbeitenden Künstlerinnen und Künstler sind in Existenznot geraten.

• Doch wie hat sich die Lage in den verschiedenen Kulturbereichen seit Beginn der Pandemie entwickelt?
• Welche kurz- und mittelfristigen Auswirkungen gibt es?
• Welche Hilfsmaßnahmen wurden bereits umgesetzt, um den Kultursektor zu unterstützen?
• Welche politischen und gesellschaftlichen Forderungen bestehen?

In acht Kapiteln blicken über 120 Autorinnen und Autoren aus Kultur, Medien und Politik auf die letzten anderthalb Jahre Corona vs. Kultur zurück.

https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/neuerscheinung-corona-vs-kultur-erste-umfassende-uebersicht/

Allianz der Freien Künste hat ein neues Sprecher:innen-Trio.

Berlin, 09.07.2021 | Lena Krause, Bea Kießlinger und Peder W. Strux bilden das neue Sprecher:innen-Trio der Allianz der Freien Künste (AFK).

Lena Krause (FREO - Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V.), Bea Kießlinger (Dachverband Tanz Deutschland e.V.) und Peder W. Strux (Paul-Klinger-Künstlersozialwerk e.V.) freuen sich darauf, gemeinsam die bisherige Arbeit der Allianz der Freien Künste intensiv fortzusetzen, die vor allem die ökonomische und soziale Sicherung freischaffender Künstler:innen in den Blick nimmt.

Für den Spätsommer (6. September 2021) bereiten sie aktuell ein Wahlhearing vor, das die kulturpolitischen Vorhaben der demokratischen Parteien in den nächsten vier Jahren transparent machen soll.

Lena Krause hatte seit Gründung der AFK die Sprecher:innenfunktion gemeinsam mit Stephan Behrmann wahrgenommen, der seit 1. Juni 2021 neuen beruflichen Aufgaben nachgeht. Dazu Lena Krause: „Wir danken Stephan Behrmann für sein großartiges Engagement in der Allianz der Freien Künste! Die Allianz der Freien Künste ist nicht zuletzt durch ihn zu einer nicht mehr wegzudenkenden spartenübergreifenden Interessenvertretung (solo)selbstständiger Kunst- und Kulturschaffender und freier Organisationen geworden. Diesen Auftrag greifen wir gerne schon am 6. September 2021 auf, wenn wir in einem Hearing Kultur- und Sozialpolitiker:innen zu ihren Plänen zur Sicherung von Kunst und Kultur befragen werden.”

2021-07-09_PM_Sprecher_innen-Wechsel_AFK.pdf

Lehren aus Corona ziehen: Der Kultur-Arbeitmarkt muss krisenfester werden

Deutscher Kulturrat plädiert für faire und angemessene Vergütung von Solo-Selbständigen im Kulturbereich

Berlin, den 07.07.2021. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, plädiert für faire und angemessene Vergütung von Solo-Selbständigen im Kulturbereich. In der Corona-Pandemie wird offensichtlich, dass sehr viele Solo-Selbständige im Kultur- und Medienbereich nur äußerst geringe Einkommen erwirtschaften und daher, wenn Aufträge entfallen, unmittelbar in existentielle Not geraten. Was jetzt überdeutlich zu Tage tritt, ist aber nicht neu, sondern ein strukturelles Problem.

Die Vergütung vieler Solo-Selbständiger aus der Kultur- und Medienbranche ist unzureichend – dies gilt im Übrigen auch für viele unständig Beschäftigte, kurz befristet Beschäftigte oder andere im Kultur- und Medienbereich Tätige.

https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/lehren-aus-corona-ziehen-der-kultur-arbeitmarkt-muss-krisenfester-werden/

https://www.kulturrat.de/positionen/deutscher-kulturrat-plaediert-fuer-faire-und-angemessene-verguetung-von-solo-selbstaendigen-im-kulturbereich/

Politik & Kultur Sommerausgabe: Nr. 07-08/2021

Beam Me Up: Science-Fiction in Literatur, Film, Fernsehen & Co.

Themen der Ausgabe: Der Leitartikel „Antisemitismus ist …? Ein Konsens über Israel existiert nicht mehr“ stammt von Natan Sznaider, Professor für Soziologie am Academic College in Tel Aviv-Yaffo. / Beam Me Up - Science-Fiction zwischen Utopie und Dystopie / Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen - Bundesminister für Finanzen Olaf Scholz und Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters im Interview / Bundestagswahl - Nachgeschaut: Wie viel Kultur steckt in den Wahlprogrammen der Parteien zur kommenden Bundestagswahl? / Kleine Fächer - Drohende Kürzungen und Schließungen: Wie ist es um die Zukunft kleiner Fächer an deutschen Universitäten bestellt? / Medien - Faire Verteilung der Umsatzerlöse von Filmen?: Welche Neuerungen bringt das novellierte Filmförderungsgesetz mit sich? / Neues Urheberrecht - Auf Urheber, Rechtsinhaber, Verwertungsgesellschaften, aber auch auf Plattformen und Nutzer kommen neue Aufgaben zu / Ost-West-Perspektiven - Schluss mit Ost-West-Stereotypen in der medialen Berichterstattung: Für mehr deutsch-deutschen Dialog!

Weitere Themen: Kulturpolitik in NRW, Die afrikanische Stadt: Architektur in Burkina Faso, Sabine Zielke und Gabriele Gornowicz im Porträt u.v.m.

https://www.kulturrat.de/publikationen/zeitung-pk/ausgabe-nr-07-082021/

Bundesregierung verlängert Überbrückungshilfen bis September

09.06.2021 - Pressemitteilung
Die Corona-bedingten Schließungen und Beschränkungen dauern in einigen Branchen weiter an. Die Bundesregierung verlängert deshalb die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 30. September 2021 als Überbrückungshilfe III Plus. Die bewährten Förderbedingungen werden in der Überbrückungshilfe III Plus beibehalten. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Die Neustarthilfe wird ebenfalls bis zum 30. September 2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt. …

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2021/06/2021-06-09-ueberbrueckungshilfe-bis-september-verlaengert.html

Coronahilfen: Bund und Länder haben finanzielle Verluste des Kulturbereiches nur ansatzweise kompensiert

Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages legt Sachstandsbericht vor

Pressemitteilung Berlin, den 07.06.2021. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat heute einen Sachstandsbericht „Auswirkungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie auf das kulturelle Leben in Deutschland Entwicklungen des Kultur- und Kreativsektors in den Jahren 2020-2021“ vorgelegt.

Die zentrale Aussage des Sachstandsberichtes des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages lautet: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft und damit die in diesen Bereichen tätigen Personen haben durch die Einschränkungen aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie signifikante finanzielle Verluste erlitten, die durch die sehr vielfältigen Förder- und Hilfsprogramme auf Bundes- und Landesebene nur ansatzweise kompensiert werden konnten.“ …

https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/coronahilfen-bund-und-laender-haben-finanzielle-verluste-des-kulturbereiches-nur-ansatzweise-kompensiert/

Bund unterstützt Kulturveranstaltungen mit Sonderfonds

Pressemitteilung 176 - Mittwoch, 26. Mai 2021 - Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

Das Bundeskabinett hat heute grünes Licht gegeben für einen Sonderfonds in Höhe von bis zu 2,5 Milliarden Euro, mit dem der Bund ein breit gefächertes Angebot an Kulturveranstaltungen nach der langen Zeit der Pandemie wieder möglich machen will. Damit sollen Konzerte, Theateraufführungen, Kinovorstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen wieder anlaufen können. Da der Wiederbeginn des kulturellen Lebens immer noch mit pandemiebedingten Unsicherheiten verbunden ist, soll der Sonderfonds Schutz vor Beschränkungen der Besucherzahlen und anderen Restriktionen und Risiken bieten.

Der Sonderfonds unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: Zum einen einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen der Länder mit reduziertem Publikum stattfinden. Diese Hilfe steht für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 1. Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2000 Personen ab dem 1. August 2021 zur Verfügung. Damit können Künstlerinnen und Künstler ebenso wie die Veranstalter nun den Wiederanlauf planen. Der zweite Baustein ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 1. September 2021 geplant werden. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucherinnen und Besuchern, die einen langen Planungsvorlauf benötigen.

… Ein Antrag auf Wirtschaftlichkeitshilfe kann nach Durchführung der Kulturveranstaltung über die Landeskulturbehörde gestellt werden, in deren Bereich die Veranstaltung stattfand. …

… Ausfallabsicherung: Die Veranstalter registrieren die Kulturveranstaltung vor der geplanten Durchführung auf der IT-Plattform der Länder und legen dabei auch eine Kostenkalkulation und ein geeignetes Hygienekonzept oder ähnliche Dokumente vor. Tritt der Schadensfall ein, kann die Förderung beantragt werden. …

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/aktuelles/bund-unterstuetzt-kulturveranstaltungen-mit-sonderfonds-1917918

Politik & Kultur 06/2021

Themen der Ausgabe: Bss, bss - Die kulturelle Welt der Insekten / Corona vs. Kultur - Was lange währt, wird endlich gut? Der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen wird Anfang Juli starten / Soziale Lage - Dauerhafte Regelungen dringend notwendig: Wie können Selbständige in Zukunft besser abgesichert werden? / Nachhaltiges Bauen - Die Zukunft Westafrikas: Die Verbindung von Tradition und Moderne verändert die Architektur im Senegal / Online-Plattformen - Meinungsmacht im Visier: Der Einfluss globaler Internetkonzerne soll in der EU gebremst werden / Benin-Bronzen & mehr - Die Diskussion um das koloniale Erbe geht weiter

Weitere Themen: Kulturgesetzbuch für Nordrhein-Westfalen, Antisemitismus, Kunst im Impfzentrum, DDR – eine Migrationsgesellschaft?, Corona vs. Kultur in Europa, Akademischer Wiederaufbau im Irak, Christian Thanhäuser im Porträt, Menschen und Maschine u.v.m.

https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2021/05/puk06-21.pdf

Zukunftsperspektiven durch Milliardenhilfen

In Deutschland finden unter normalen Bedingungen jedes Jahr rund 150.000 Kulturveranstaltungen statt. Nachdem sie pandemiebedingt über ein Jahr lang ausfallen mussten, werden sie auch in den kommenden Monaten nur unter Beachtung der jeweils geltenden Regelungen und mit strengen Auflagen wieder stattfinden können. Hier hilft der Bund mit einem Sonderfonds, für den er bis zu 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellt. …

Umsetzung durch die Länder
Umgesetzt wird der Sonderfonds des Bundes über die Kulturministerien der Länder. Die dortigen Kulturbehörden oder andere beauftragte Stellen sind zuständig für die Prüfung und Bewilligung der Anträge.
Die Registrierung der Anträge erfolgt über eine Internetplattform, die von der Freien und Hansestadt Hamburg für alle Länder betreut wird. Um Rückfragen von Veranstalterinnen und Veranstaltern beantworten zu können, wird eine telefonische Beratungshotline der Länder geschaltet. Das Land Nordrhein-Westfalen organisiert den Aufbau und die Betreuung dieser bundeseinheitlichen Hotline.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/sonderfondskulturveranstaltung-1917654

Künstlersozialkasse: Bundeskabinett billigt Verbesserungen

Berlin, den 12.05.2021. Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzesvorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) gebilligt, wonach Künstlerinnen und Künstler übergangsweise deutlich mehr Geld als sonst mit nicht-künstlerischer Tätigkeit verdienen dürfen, ohne ihren Versicherungsschutz in der Künstlersozialkasse (KSK) zu verlieren. Die Verdienstgrenze für selbstständige, nicht künstlerische Arbeit, die normalerweise wie für Minijobs bei 450 Euro liegt, wird bis Ende 2021 auf 1.300 Euro pro Monat angehoben. Bis zu diesem Betrag soll der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz über die Künstlersozialkasse bestehen bleiben, den die Kulturschaffenden andernfalls verlören. …

https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/kuenstlersozialkasse-bundeskabinett-billigt-verbesserungen/

Hier die Änderungen des Künstlersozialversicherungsgesetzes die im Bundeskabinett beschlossen wurden:

§ 34a (1) Der Bund leistet im Haushaltsjahr 2022 einen Entlastungszuschuss in Höhe von 84 558 000 Euro an die Künstlersozialkasse.
(2) Der Entlastungszuschuss wird bei der Bestimmung des Prozentsatzes der Künstlersozialabgabe für das Kalenderjahr 2022 neben den in § 26 Absatz 2 Nummer 1 bis 3 genannten Berechnungsgrundlagen berücksichtigt.

§ 53 Abweichend von § 5 Absatz 1 Nummer 5 und Absatz 2 Nummer 1 ist in der gesetzlichen Krankenversicherung und in der sozialen Pflegeversicherung nach diesem Gesetz im Zeitraum vom … [einsetzen: Tag nach der Verkündung dieses Gesetzes] bis zum Ablauf des 31. Dezember 2021 erst dann versicherungsfrei, wer eine nicht unter § 2 fallende selbstständige Tätigkeit erwerbsmäßig ausübt und daraus ein Arbeitseinkommen erzielt, das voraussichtlich 1 300 Euro im Monat übersteigt, wenn eine Versicherungsfreiheit in der gesetzlichen Krankenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung nach diesem Gesetz im Zeitraum ab dem 1. Januar 2020 eingetreten ist oder eintritt.

https://www.kulturrat.de/presse/kulturpolitischer-wochenreport/19-kw-2021/

Runder Tisch Kultur jetzt!

Pressemitteilung der Allianz der Freien Künste

Berlin, 27. April 2021 | Die 19 in der Allianz der Freien Künste organisierten Bundesverbände begrüßen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich heute in einem Bürger:innen-Dialog mit Kunst- und Kulturschaffenden ausgetauscht und sich sehr ausführlich mit den konkreten Berichten beschäftigt hat.

Die gesamte Branche und vor allem die Kunstschaffenden in freien Strukturen tragen die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung solidarisch mit. Gleichzeitig fehlt aktuell jede Perspektive auf Öffnung und berufliche Betätigung.

Wir freuen uns, dass in der heutigen Diskussionsrunde auch mehrere Künstler:innen aus freien Strukturen zu Wort kamen und der Bundeskanzlerin die besondere Situation der vielen soloselbstständigen Kunst- und Kulturschaffenden darlegen konnten. Dazu gehört auch die Dringlichkeit eines Unternehmer:innenlohns, den aufzugreifen die Bundeskanzlerin angekündigt hat. Es wurde außerdem deutlich, dass die Aufstockung der Neustarthilfe für Soloselbstständige sowie die Fortführung nach Juni 2021 ebenso dringend notwendig sind wie der angekündigte Wirtschaftlichkeitsbonus und Ausfallfonds.

Wir bedauern, dass im Vorfeld nur wenige Fach- und Branchenverbände angefragt wurden, Vorschläge für Teilnehmer:innen am Bürger:innen-Dialog zu unterbreiten. Dadurch fehlten wichtige Perspektiven wie zum Beispiel die der Bildenden Künstler:innen. Gleichzeitig zeigte dieses Format, dass noch tiefergehend über strukturelle Probleme bei den Corona-Hilfen und die Existenzbedingungen der Kunst- und Kulturschaffenden diskutiert werden muss.

Die Allianz der Freien Künste sieht den Bürger:innen-Dialog deshalb als einen ersten guten Einstieg, der weitergedacht werden muss. Wir regen an, diesen Dialog auf der Ebene der zahlreichen Fachverbände und unter Einbezug der Bundesländer fortzuführen und einen regelmäßigen Runden Tisch Kultur ins Leben zu rufen.

https://allianz-der-freien-kuenste.de/runder-tisch-kultur-jetzt/

Künstlersozialkasse: Arbeitsminister Hubertus Heil schlägt Verbesserungen vor

27. April 2021 … Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) heute gegenüber Spiegel Online. »Ich will, dass Kulturschaffende, die mehr als geringfügige Einnahmen aus anderen selbstständigen Tätigkeiten erzielen, in der Künstlersozialkasse bleiben können.« Deshalb will er mit einer Ausnahmeregelung die Verdienstgrenze für zusätzliche nicht-künstlerische selbstständige Tätigkeiten bis zum Jahresende 2022 von 450 Euro auf 1.300 Euro im Monat anheben. …

https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/kuenstlersozialkasse-arbeitsminister-hubertus-heil-schlaegt-verbesserungen-vor/

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kuenstlersozialkasse-geld-hinzuverdienen-soll-nicht-mehr-so-schnell-bestraft-werden-a-9510cb28-28ad-4597-b6c4-a688eb7457fc

Politik & Kultur 05/2021

Themen der Ausgabe: Arbeiterkultur - Zwischen Tradition und Moderne. Wie arbeiten wir? / Corona vs. Kultur - Update: Wo bleibt das Positive? Wann endlich können die Kulturorte wieder öffnen? Und wann wird ein Normalzustand eintreten? / Meinungsfreiheit - #MehralsmeineMeinung: Börsenverein, Buchhandlungen und Verlage machen sich für vielfältige Gesellschaft stark / EU-Kulturagenda - Mehr Budget, mehr Kultur: Wie geht das Förderprogramm Kreatives Europa 2021-2027 der EU jetzt weiter? / Rundfunk - Einheitliche Plattform: Die Länder wollen ARD, ZDF und Deutschlandradio endlich reformieren

Weitere Themen: Innen- und Außenkulturpolitik, Masterplan Kultur Hessen, Geschlechtergerechtigkeit, BeiAnrufKultur: Kunstführungen via Telefon, Tage des Deutschen Kunsthandwerks, Kolonialismusdebatte, DDR-Kunst, Filmwirtschaft in Tunesien, Shai Hoffmann im Porträt u.v.m.

https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2021/04/puk05-21.pdf

NEUSTART KULTUR - Rettungsprogramm wird ausgebaut

Um die Notlage im Kulturbereich abzufedern und die kulturelle Infrastruktur zu erhalten, stellt die Bundesregierung eine weitere Milliarde Euro im Rahmen von NEUSTART KULTUR zur Verfügung. …

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung zum Nachtragshaushalt 2021 am 21. April 2021 beschlossen, dass die Laufzeiten der einzelnen Förderlinien des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR bis Ende 2022 verlängert werden. Damit stehen die NEUSTART KULTUR Hilfsprogramme Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen auch bei weiteren Verschiebungen wirksam zur Verfügung.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/rettungsprogramm-wird-ausgebaut-1850938

Erfolgreiches Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wird verlängert.

Das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wird verlängert und ab 2023 in einer dritten Förderphase fortgeführt. Außerdem wird das Bildungsangebot in der Corona-Pandemie verstärkt: Kurzfristig sollen bundesweit noch mehr Ferienprojekte für Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt werden, die sonst wenig Zugang zu Angeboten der kulturellen Bildung haben. Antragstellungen sind ab sofort möglich.

https://www.bmbf.de/de/karliczek-kindern-und-jugendlichen-gute-bildungschancen-geben-14270.html

Perspektiven für die Kultur schaffen

– Gemeinsame Erklärung des Bundesverbands Freie Darstellende Künste (BFDK), des Deutschen Bühnenvereins und der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA) zur Novellierung des Infektionsschutzgesetzes

Vor dem Hintergrund der vierten Novellierung des Infektionsschutzgesetzes fordern der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK), der Deutsche Bühnenverein und die Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA) dringend nötige Änderungen für den verfassungsrechtlich geschützten Kulturbereich.

Nach monatelangen Schließungen, in denen es keine substanziellen Perspektiven für die Künste gibt, macht die Gesetzesnovelle und ihre Begründung klar, dass der Kulturbereich nach wie vor keinerlei Differenzierung erfährt, die dem besonderen Schutz des Art. 5 Absatz 3 des Grundgesetzes angemessen Rechnung trägt. Vielmehr macht der lapidare Verweis in der Begründung auf wirtschaftliche Kompensation des Schadens deutlich, wie wenig der Gesetzgeber geneigt ist, die ideelle Dimension von Kunst und Kultur für die Gesellschaft überhaupt anzuerkennen. …

https://darstellende-kuenste.de/de/service/publikationen/presse/3443-perspektiven-fuer-die-kultur-schaffen-zur-novellierung-des-infektionsschutzgesetzes-gemeinsame-erklaerung-von-bfdk-deutscher-buehnenverein-und-interessengemeinschaft-der-staedte-mit-theatergastspielen-inthega.html

Offener Brief gegen Überbürokratisierung an Bundesfinanzminister Scholz

Misstrauen und Bürokratie sind die falschen Antworten des Staates auf das Engagement seiner Bürger

Berlin, den 12.04.2021. In den vergangenen Wochen wurden Vereinen in ganz Deutschland Gebührenbescheide des Bundesanzeiger Verlags für die Führung des Transparenzregisters zugestellt. Die demotivierende Wirkung des darin zum Ausdruck kommenden Misstrauens und die unverhältnismäßige Bürokratisierung hatten teilweise heftige Reaktionen bei Engagierten zur Folge. Angesichts des Gesetzesentwurfs zur Transparenz-Finanzinformationsgesetz Geldwäsche (TraFinGW) Drs. 19/28164 sehen Vereinsvorstände sich zunehmend unter Druck gesetzt.

https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/offener-brief-gegen-ueberbuerokratisierung-an-bundesfinanzminister-scholz/

Deutscher Kulturrat fordert bessere Absicherung von Solo-Selbständigen

Am 12. April 2021 forderte der Deutsche Kulturrat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie das Bundesministerium für Gesundheit erneut auf, für die Zeit der Corona-Pandemie befristet eine schnelle und praktikable Lösung zur Bestandsgarantie für KSK-Versicherte in der Kranken- und Pflegeversicherung zu finden: → https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/corona-kuenstlerinnen-und-kuenstler-verlieren-krankenversicherung-politik-muss-jetzt-handeln

Anonyme Umfrage zur Erfassung von Problemfällen KSK-Versicherter im Zusammenhang mit nicht-künstlerischen selbstständigen Nebenjobs

April 8, 2021 von Allianz der freien Künste

Liebe Kolleg:innen,

wir wissen, dass viele KSK-Versicherte besonders infolge der Corona-Pandemie (aber auch grundsätzlich) Probleme haben, die mit der Zuverdienstgrenze bei nicht-künstlerischer selbstständiger Nebentätigkeit zusammenhängen.

Die Allianz der Freien Künste arbeitet aktiv an einer Verbesserung der Situation. Wir sind im Gespräch mit der KSK, mit dem Gesetzgeber und verschiedenen Expert:innen, um in dieser komplexen Materie weiterzukommen.

Dabei brauchen wir Euch und Eure Erfahrungen, damit wir die Probleme anhand möglichst vieler konkreter Fälle beschreiben, an Lösungen mitarbeiten und unserer Forderung nach einer (temporären) Absenkung der Zuverdienstgrenze Nachdruck verleihen können. …

Weitere Informationen und Link zur Umfrage → https://allianz-der-freien-kuenste.de/anonyme-umfrage-zur-erfassung-von-problemfaellen-ksk-versicherter-im-zusammenhang-mit-nicht-kuenstlerischen-selbststaendigen-nebenjobs/

#jazzbrauchtdialog: Interessenverbände in Bund und Ländern rufen Jazz- und Politikschaffende zum Gespräch auf

+++ Jazzschaffende und politische Mandats- und Entscheidungsträger*innen in ganz Deutschland sollen miteinander ins Gespräch kommen
+++ Ziel der Aktion: Besseres Verständnis der Lebens- und Arbeitsrealität von Jazzmusiker*innen und gemeinsame Verbesserungsansätze
+++ Begleitende Social Media-Kampagne unter dem Hashtag #jazzbrauchtdialog

Berlin, 7.4.2021 | #jazzbrauchtdialog – unter diesem Hashtag ruft die Deutsche Jazzunion gemeinsam mit den Interessenverbänden in den Bundesländern und Metropolregionen Jazzmusiker*innen und politische Mandats- und Entscheidungsträger* in ganz Deutschland zum Dialog auf. …

Im Rahmen der Aktion #jazzbrauchtdialog stellen die Jazzverbände einen Briefentwurf bereit, in dem besonders wichtige Handlungsfelder benannt sind. Dazu gehört die Existenzsicherung von Jazzmusiker*innen, aber auch Klarheit zur Ausübung von Proben, Studio- und Unterrichtstätigkeiten sowie zur Mittelverwendung in geförderten Projekten. Darüber hinaus soll über Zukunftsperspektiven für die kulturelle Infrastruktur und sozialstaatliche Sonderregelungen diskutiert werden. …

Weitere Informationen und Materialien: → www.deutsche-jazzunion.de/jazzbrauchtdialog

8. Mai 2021 und Woche der Meinungsfreiheit

Wir möchten Euch auf die „Woche der Meinungsfreiheit“ des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels aufmerksam machen, die vom 03. bis zum 10. Mai stattfindet. DIE VIELEN e.V. haben sich als Partner angeschlossen. Veranstaltungen, die in dieser Woche stattfinden und zum Thema passen können auf der zentralen Website → www.woche-der-meinungsfreiheit.de mit veröffentlicht werden.

Unter → www.dievielen.de/glanz stehen noch Poster, Postkarten und Sticker aus dem letzten Jahr zur Verfügung. Ggf. wird es auch noch aktuelleres Material geben.

Politik & Kultur 04/2021

Themen der Ausgabe: Jüdischer Alltag in Deutschland, Kulturfinanzierung, Förderprogramm NEUSTART AMATEURMUSIK, Streamingmarkt, Oralität in Afrika, Die Rote Liste 2.0

Weitere Themen: Künstlersozialversicherung, Programm „Digital Jetzt“ des Bundeswirtschaftsministeriums, Leitlinie Ausstellungvergütung, Digitales Kunstwerkverzeichnis in Thüringen, Geschlechtergerechtigkeit in Berufsorchestern, Europäisches Kino: LUX-Filmpreis, 10 Jahre Creative Europe MEDIA, Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, Sylvia Löhrmann im Porträt u.v.m.

https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2021/03/puk04-21.pdf

Resolution:
Sonderfonds für Kulturveranstaltungen endlich auf den Weg bringen

Deutscher Kulturrat fordert Bundesregierung zum Handeln auf

... Damit der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen wirken kann, muss er jetzt auf den Weg gebracht werden. Der Deutsche Kulturrat fordert daher:
1. dass der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen schnell eingerichtet wird. Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter
Altmaier müssen sich zügig über das Verfahren verständigen,
2. dass sich der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen an privatwirtschaftliche Unternehmen richten und kein Ersatz für die Kulturförderung von Bund, Ländern oder Kommunen ist,
3. dass alle künstlerischen Sparten antragsberechtigt sind,
4. dass an bestehende Förderinstrumente wie die Überbrückungshilfe III angeknüpft wird. Hier könnte entweder innerhalb der Überbrückungshilfe III eine Programmlinie oder darauf aufbauend eine eigene Überbrückungshilfe IV (Sonderfonds für Kulturveranstaltungen) aufgelegt werden,
5. dass der Sachverstand aus den Kulturverbänden eingebunden wird.

https://www.kulturrat.de/positionen/resolution-sonderfonds-fuer-kulturveranstaltungen-endlich-auf-den-weg-bringen/

Trotz Zweitjob weiter in der KSK versichert?

Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben sich die Erwerbsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler aller Sparten radikal verändert und wurden in Teilen zum Erliegen gebracht. Insbesondere für freischaffende Kreative sind die Auswirkungen immens. Zu wegbrechenden Einkommen und erschwertem Zugang zu Hilfszahlungen kommt der drohende Verlust der Krankenversicherung über die Künstlersozialkasse (KSK).

Als einzige Gruppe von Selbstständigen werden für die Versicherten in der KSK fünfzig Prozent der Beiträge für die gesetzliche Renten-, Pflege- und Krankenversicherung von verwertenden Unternehmen und dem Bund übernommen. Doch wer zu viel aus nicht-künstlerischer Tätigkeit hinzuverdient, gilt nicht mehr als hauptberufliche*r Künstler*in und verliert den privilegierten Status. ...

https://kuk.verdi.de/werden-und-wachsen/trotz-zweitjob-weiter-ksk-versichert-10679/

Politik & Kultur 03/2021

Die aktuelle Ausgabe 03/2020 der Zeitung des Deutschen Kulturrates, Politik & Kultur, ist erschienen.
Der Schwerpunkt ist „Corona-Blues – und dann? Ein Jahr: Corona versus Kultur“

Mehr als ein Lichtblick im Lockdown: Zwei Milliarden für NEUSTART KULTUR - Monika Grütters S. 1
"... Die zusätzliche Kulturmilliarde versetzt uns in die Lage, die zum Teil immensen Mehrbedarfe zu decken, die einzelne Programmlinien bereits zum Jahresende verzeichnet haben, und gleichzeitig dort neue Mittel auszuschreiben, wo wir Bedürfnisse bisher noch nicht ausreichend berücksichtigen konnten. ..."

Rasender Stillstand Freie Szene: Hilfssysteme radikal vereinfachen - Stephan Behrmann S. 25
"... Das Zermürbende hat am Ende wenig mit der Pandemie selbst zu tun, sondern vor allem mit einem viel zu komplizierten Apparat und mit Systemen, für die die Arbeitsrealität der Selbständigen, der hybrid Arbeitenden und der kleinen, freien Unternehmen nach wie vor et-was Fremdes ist. Die überbordende Bürokratie der Corona-Hilfen ist eine gigantische Vernichtungsmaschine für Zeit, Energie und Zuversicht. ..."

https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2021/02/puk03-21.pdf

NEUSTART KULTUR II angekündigt – Wirtschaftshilfen mit vielen offenen Fragen

Berlin, 19.02.2021 | Die Allianz der Freien Künste begrüßt die Aufstockung des Programms Neustart Kultur um eine weitere Milliarde Euro – jetzt kommt es auf eine kluge Verteilung an. Die Allianz der Freien Künste begrüßt auch, dass mit der Neustarthilfe im Paket der Überbrückungshilfe III freischaffende Künstler*innen direkt adressiert werden. Gleichzeitig bleiben die Zugangsvoraussetzungen der Wirtschaftshilfen des Bundes undurchsichtig und gehen an vielen Stellen an den Arbeits- und Lebensrealitäten in der Kunst- und Kulturbranche vorbei. Es besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf bei der Umsetzung. ...
https://vdp-ev.de/der-vdp/aktuell/pressemitteilung-der-allianz-der-freien-kunste-neustart-kultur-ii-angekundigt/

Studie belegt: Massive Umsatzeinbrüche in der Kultur- und Kreativwirtschaft durch Corona

Betroffenheitsanalyse der Kultur- und Kreativwirtschaft von der Corona-Pandemie vorgelegt

Pressemitteilung des Deutschen Kulturrates Berlin, den 19.02.2021.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie Der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien legt das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes heute eine neue „Betroffenheitsanalyse der Kultur- und Kreativwirtschaft von der Corona-Pandemie“ vor. Die Analysen und Trends wurden vom Forschungsinstitut Prognos vorgenommen.
... Besonders stark betroffen sind der Markt für darstellende Künste mit einem Umsatzverlust von 85 Prozent. ...

https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/studie-belegt-massive- umsatzeinbrueche-in-der-kultur-und-kreativwirtschaft-durch-corona/

Die Kultur- und Kreativbranche könnte der Schlüssel zum Wiederaufbau der angeschlagenen europäischen Wirtschaft sein

Kaum eine Branche hat in der Coronakrise ähnlich hohe Verluste wie die Kultur- und Kreativwirtschaft zu verzeichnen. Gleichzeitig könnte ihre gezielte Förderung aber auch ein Schlüssel für die Wiederbelebung der europäischen Wirtschaft sein. Dies ist das Ergebnis der Studie „Rebuilding Europe: The cultural and creative economy before and after COVID-19“, die im Auftrag der europäischen Verwertungsgesellschaften entstand. ...
Marc Lhermitte, Partner bei EY, sagt: „Diese Studie liefert die aktuellsten Daten zu den massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Kultur- und Kreativwirtschaft in Europa. 2020 war ein dramatisches Jahr für die Kultur- und Kreativwirtschaft, sowohl in Europa als auch weltweit. Die Kulturbranche war die erste, die einen Großteil ihrer Live- und Einzelhandelsaktivitäten aussetzen musste – und sie wird wahrscheinlich die letzte sein, die sie ohne Einschränkungen wieder aufnehmen darf. Aber die Studie unterstreicht auch, dass dieser Sektor zum Verbündeten Nummer 1 einer wirtschaftlichen Wiederbelebung werden könnte. Sie verdeutlicht die Kraft der Kultur, ihre Dynamik und ihren Beitrag zum globalen Einfluss der Europäischen Union.“ ...

https://gema-politik.de/studie-kultur-als-schluessel-zum-wiederaufbau-nach-covid19

Nach dieser jüngst veröffentlichten EU-weiten Studie beträgt der Umsatzrückgang in den Darstellenden Künsten 90 Prozent zwischen 2019 und 2020 und ist damit der größte Umsatzverlust aller Branchen.

https://www.rebuilding-europe.eu/

Wiedereröffnung von Kultureinrichtung: Kulturminister legen Dreistufenplan vor

... In einem Dreistufenplan fordern die Kulturminister der Länder:
1. Wenn Schulen und Kitas geöffnet werden, dann sollen auch die außerschulischen Bildungsangebote der Kultureinrichtungen und der Musik-
und Kunstschulen wieder zugelassen werden.
2. Wenn der Einzelhandel wieder öffnet, dann sollen Museen, Galerien, Gedenkstätten und Bibliotheken sowie vergleichbare Einrichtungen auch
öffnen. Daneben sollen Freiluftveranstaltungen mit bis zu 250 Teilnehmern möglich sein.
3. Wenn die Gastronomie wieder öffnet, dann sollen auch wieder Veranstaltungen in Theatern, Opernhäusern und Konzerthäusern, Kinos und ähnlichen Gebäuden möglich gemacht werden. Dies soll auch für Proben und Auftritte der Laien- und Amateurkultur, etwa Chöre, gelten. ...

https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/wiedereroeffnung-von-kultureinrichtung-kulturminister-legen-dreistufenplan-vor/

Initiative KULTUR INS GRUNDGESETZ

Die Petition Kultur ins Grundgesetz ist am 14.12.2020 gestartet. Die Zeichnungsfrist endet am 13.06.2021 | 23:59 Uhr.

https://www.kulturinsgrundgesetz.de/

Solo-Selbständige, Freiberufler*innen und Künstler*innen fordern Nachbesserung im Soforthilfeprogramm "Neustart Kultur"!

https://corona-hilfen-nachbessern.de/

Corona-Pauschale

Kulturinitiative 21 fordert 1.180 Euro monatliche Corona-Pauschale für mindestens ein Jahr für Solo-Selbständige, Freiberufler:innen und Künstler:innen!
"Nachdem aber die existenzielle Not vieler Kolleginnen und Kollegen immer weiter zunimmt, ist die Unterbreitung weiterer Hilfsangebote, die nicht bei denen durch die Krise Geschädigten ankommen, verantwortungslos und volkswirtschaftlich fatal."

https://kulturinitiative21.corona-hilfe-nachbessern.de/

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